BNN, WoBla, Gem. Kronau 02. Februar 2010
Honorige Spende für Leseinsel der Erich Kästner Schule
Fa. Goecom beweist hohe Sozialkompetenz
Kronau (scho). Gerade hatte Bürgermeister Jürgen Heß mit dem Kronauer Gemeinderat den nicht ganz so erfreulichen Haushalt für das Jahr verabschiedet, als er mit Bernd Ratzel, dem Geschäftsführer der Kronauer Firma Goecom, einem der führenden deutschen Softwarehersteller von EDV-Programmen für backende Dienstleister, dem Rektor der Erich Kästner Schule kronau Bernd Merklinger, deren Konrektorin Liane Blank und der Fachlehrerin Frau Uhrig die frohe Kunde überbrachte: Die Firma Goecom wird der Schuleinrichtung „Leseinsel“ mit einer honorigen Spende unter die Arme greifen. „Wir sind der Meinung, dass sich Wirtschaftsunternehmen bei Kommunen, die nicht so gut aufgestellt sind, einbringen müssen. Dazu haben wir jetzt Gelegenheit“, sagte Bernd Ratzel.
Im gemütlichen Ambiente der Schulbibliothek besprachen der Bürgermeister und die Lehrer mit dem Gast ihre Wünsche und Vorstellungen, die nicht vom Schul- und Gemeindebudget abgedeckt sind. Das freundliche Abnicken der Wunschliste, die ein Softweare Programm zum Ausleihen von Büchern enthielt und damit den Leseratten die Mit-nahme von Büchern zum häuslichen Schmökern erlaubt, ließ die Herzen der Pädagogen immer höher schlagen. Er nickte auch einen Roll- Container zum Aufbewahren von Büchern und die Beschaffung von englischer Literatur und Zeitschriften ab, die mehrere Dutzend Bücher umfassend eine neue „englische Abteilung“ der „Leseinsel“ bilden sollen.
Die Erich Kästner Schule kommt nicht zum ersten Mal in den Genuss der Goecom`schen Großherzigkeit, denn in der Vergangenheit war die Firma bereits Spenderin zahlreicher Bücher. Die Lehrerinnen luden den Geschäftsmann zur Lesenacht in die Schule ein, bei der auch der Bürgermeister wieder eine Aben-teuergeschichte vorlesen wird.
Er und auch Rektor Merklinger dankten Bernd Ratzel: „Wir sind froh, dass sich auch in Zeiten klammer Kassen Wohlgesinnte finden, die für Dinge sorgen, die wir ansonsten nicht realisieren könnten“.


